Unser Weihnachtsurlaub klingt langsam aus und es wird höchste Zeit endlich mal ein paar Bilder auf den Blog zu stellen. Markus und ich waren über Weihnachten in Gisborne bei Freunden (der treue Blogleser ekennt hier langsam ein Muster…). Dort haben wir das gemacht was alle Kiwis über Weihnachten und Neujahr tun: So ziemlich nichts. Außer natürlich Eggs Benedict und TipTop Eis essen, and den Strand fahren, schwimmen, BBQ und shopping.

Dass die Neuseeländer Weihnachten etwas anders begehen als die Europäer ist ja bekannt. Weihnachtszeit ist Rodeo-Zeit und die schaulustigen Massen strömen zum lokalen Rodeo wo sich die besten Reiter der Provinz messen. Rodeo ist hier nicht nur eine Volksbelustigung sondern eine erstzunehmende Sportart mit regionalen und nationalen Meisterschaften. Dabei geht es nicht nur darum Pferde und Bullen zu reiten. Für die Frauen gibts Barrel Racing (so schnell wie möglich um ein paar Fässer herumreiten), für die Kinder Kälbchen-Rodeo (Kinder reiten Kälber) und noch einige andere Disziplin wie “Kalb mit Lasso fangen” etc.
Markus und ich waren jedenfalls in Gisborne beim Rodeo und fanden es überraschend unterhaltsam. Auch wenn die Fotos teilweise etwas martialisch aussehen kann ich Euch versichern, die Bullen und Pferde sahen danach alle ganz happy aus und haben bestimmt keinen bleibenden Schaden davon getragen.

Rodeo gehört zur neuseeländischen Kultur

Der Rodeo-Event an sich erinnert ein wenig an ein kleines Volksfest mit Karussells, Verkaufsständen und Fressbuden. Dabei dürfen kulinarische Kiwi-Favoriten wie Zuckerwatte aus der Tüte, Pommes und fritierte Würstchen im Teigmantel am Stiel nicht fehlen.
An dieser Stelle noch Danke an Markus für die grandiosen Bilder!