Freunde von uns sind kürzlich nach England umgezogen und wollten Ihre Katzen nur ungern ins Tierheim geben. Als wir 2011 in Auckland ankamen hatten wir mit Ihnen und den Katzen ca 6 Monate lang in einer WG gelebt. Daher kannten und mochten uns die Katzen – und umgekehrt. Damals waren sie noch ganz kleine Kätzchen.

Nachdem wir mit dem Umzug ins eigene Haus in Gisborne ohnehin über eine Katze nachgedacht hatten, haben wir nicht lange gezögert und die beiden adoptiert. Um genau zu sein, wohnen die Katzen bei uns bis die Besitzer in ca 3 Jahren wieder nach Neuseeland zurückziehen.
Fox und Pirate sind zwei Brüder die sich gut verstehen und im Grunde total umgängliche, nette Katzen. Leider mussten wir sie mit dem Auto in Auckland abholen. 7 Stunden lang (!) wurden wir auf der Heimfahrt regelmäßig mit lautem Miauen daran erinnert, daß die zwei Katzen null Bock hatten in ihren Transportboxen zu sitzen.

Pirate

Fox

Die nächste Frage war dann: Wie lange muss man Freigänger eigentlich im Haus behalten bis sie sich an die neue Umgebung und die neuen Besitzer gewöhnt haben? Wir wollten ja nicht riskieren, dass sie uns davonlaufen. 2 Wochen schien uns ein guter Kompromiss.

Das Wetter draußen war schon fast sommerlich und es war echt total nervig den ganzen Tag alle Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zumal ich ja von zuhause aus arbeite und Markus hier renoviert.
Die Katzen wußten genau was los war und haben jede Gelegenheit für einen Fluchtversuch genutzt. Die meiste Zeit saßen sie am Fenster und haben rausgestarrt. Als wir sie nach 2 Wochen dann das erste Mal rausließen waren wir mindestens genauso happy wie die Katzen – und sie kamen sogar wieder 🙂

Es ist im Prinzip das erste Mal, dass Markus und ich Haustiere haben und wir möchten es nicht mehr missen. Die Katzen machen zwar jede Menge Unfug, sind aber auch total verkuschelt und bringen viel Leben in die Bude. Und es wird bald noch mehr neue Mitbewohner hier geben…