[Interview mit Peter Beiner vom 26. Januar 2017 – Aber immernoch aktuell: Die Punktegrenze liegt nach wie vor bei 160 Punkten]
Wer sich gerade mit dem Auswandern nach Neuseeland und dem Punktesystem beschäftigt hat es bestimmt mitbekommen:
Die neuseeländische Einwanderungsbehörde hat im Oktober 2016 die Punktzahl die man mindestens erreichen muss um ein Residence Visa beantragen zu können von 100 (inkl. Joboffer) auf 160 Punkte erhöht.

Diese Verschärfung der Bedingungen war so nicht vorhersehbar und versetzte viele Auswanderungswillige und Personen die sich bereits auf einem Work Visa in Neuseeland befinden erstmal in eine Art Schockstarre. Viele fragen sich nun ob sie jetzt überhaupt noch Chancen haben dauerhaft nach Neuseeland auszuwandern.
Um herauszufinden was diese kräftige Erhöhung der Punktegrenze letztendlich bedeutet und welche Einwanderer überhaupt davon betroffen sind habe ich den lizensierten Auswanderungsberater Peter Beiner von Instant Immigration Services im Januar 2016 zum Interview getroffen.

Auswandern nach Neuseeland: Work Visa oder Resident Visa?

Kurz zur Erklärung für die Neulinge: In Neuseealand gibt es verschiedene Arten von Visa: Ein temporäres Work Visa (Arbeitsvisum) erlaubt es einem für eine befristete Zeit in Neuseeland zu leben und zu arbeiten. Mit einem Resident Visa (dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung) kann man dauerhaft/lebenslang in Neuseeland leben und arbeiten.
Um dieses Resident Visa in der Skilled Migrant Kategorie (Kategorie für qualifizierte Fachkräfte) beantragen zu können muss man genügend Punkte erreichen. Punkte erhält man z.B. für seine (anerkannte) Qualifikation, relevante Berufserfahrung, sein Alter, ein Jobangebot usw. Außerdem gibt es noch Bonuspunkte zB 30 Punkte wenn man sich außerhalb Aucklands niederlässt.
Die Antragsteller gehen mit Ihrer Punktzahl in einen Bewerberpool aus dem alle zwei Wochen die sogenannten Expressions of Interest (EOI) selektiert werden. Alle die die aktuelle Passmark von 160 Punkten erreichen und keine Fehler bei der Punkteberechung gemacht haben werden eingeladen ihre Bewerbung auf ein Resident Visa (dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung) einzureichen.

Bis vor Kurzem musste man nur 100 Punkte inkl. Job (bzw 140 ohne Job) erreichen um eine Chance zu haben gezogen zu werden. Diese Punktegrenze wurde im Oktober 2016 vollkommen unerwartet auf 160 Punkte erhöht.
Die meisten Einwanderer beantragen übrigens in der Regel zunächst ein Work Visa um schnell ihren Job antreten zu können und beantragen das Residence Visa dann später wenn sie schon mit Work Visa in Neuseeland leben und arbeiten.
Es gibt aber noch zig andere Visaalternativen zB Talent, Accredited Employer, Work-to Residence usw.

Wie das neuseeländische Punktesystem funktioniert

Christine: Seit dem das Punktesystem 2003 in Neuseeland eingeführt wurde hat sich im Prinzip ja nicht viel daran geändert. Was hat denn die neuseeländische Regierung dazu veranlasst jetzt plötzlich die Punktegrenze auf 160 Punkte anzuheben und damit die Latte für Einwanderer ein ganzes Stück höher zu hängen? Kommen denn zu viele Einwanderer nach Neuseeland?

Peter Beiner: Naja. Grundlage aller Statistiken sind die sogenannten ‘Permanent and Long Term Arrivals’ (PLT). Das sind alle Personen die auf der Arrival Card angeben dass sie beabsichtigen für mindestens 12 Monate in NZ verbleiben zu wollen und vor Einreise > 12 Monate ausserhalb NZ gelebt haben. Diese Statistiken schliessen also nicht nur die klassichen Immigranten/Einwanderer ein sondern auch rückkehrende Neuseeländer, Studenten, Personen mit Work Visa usw. Wenn man sich die Einwanderstatistiken mal genau anschaut stellt man fest, dass derzeit vor allem aus dem Ausland zurückkehrende Kiwis diese Statistiken sehr beinflussen, was aber leider in den neuseeländischen Medien nicht klar dargestellt wird. Nach vielen vielen Jahren der konstanten Abwanderung kommen in jüngster Zeit immer mehr Neuseeländer aus dem Ausland zurück –  in erster Linie aus Australien da die dortige Wirtschaft derzeit schwer zu kämpfen hat.  Deshalb liest man überall in den Medien die Einwanderzahlen seien so hoch (fast 100.000 Menschen im letzten Jahr). In Wirklichkeit sind viele dieser „Einwanderer“ aber Neuseeländer – die ein logischen Recht haben in ihre Heimat zurückzukehren. In den letzten Monaten wurde nun von allen Seiten gefordert die „massenhafte Zuwanderung“ einzudämmen. Die neuseeländische Regierung saß und sitzt weiterhin in der Zwickmühle.
Neuseeland hat wegen der hohen Nachfrage nach Wohnraum eine Immobilienblase. Man kommt mit dem Wohnungsbau, dem Straßenbau und der ganzen Infrastruktur einfach nicht mehr hinterher. Die Einwanderer sind da ein willkommener Sündenbock. So ist der politische Druck etwas gegen die Zuwanderung zu unternehmen immer weiter gewachsen und die Regierung musste jetzt was tun um zu signalisieren, dass sie die Lage im Griff hat. Immerhin ist 2017 ein Wahljahr! Aber Neuseelands Wirtschaft brummt und braucht nach wie vor ganz dringend Fachkräfte aus dem Ausland. In manchen Branchen, vor allem im IT-Bereich, gibt es wahnsinnig viele offene Stellen.

Christine: Aber seit die Passmark auf 160 Punkte erhöht wurde werden doch viel weniger Bewerber aus dem Pool gezogen als vorher. Dann werden doch jetzt deutlich weniger Resident Visa vergeben als vorher, oder etwa nicht?

Peter Beiner: Das stimmt. Ich persönlich finde dass die neuseeländische Regierung mit der Erhöhung der Punktegrenze auf 160 Punkte übers Ziel hinausgeschossen ist. Wenn man sich die letzten Pool Selections seit den Änderungen im Oktober anschaut wird Immigration New Zealand Probleme haben das “Annual Target” der Skilled Migrant Category zu erfüllen. Um den Bedarf an Fachkräften zu bedienen hat sich die neuseeländische Regierung zum Ziel gesetzt jährlich 20.000 bis 25.000 Skilled Migrants (Fachkräfte-Einwanderer) ins Land zu holen. Dieses Ziel wird sie so nicht schaffen. Die Punktegrenze zu erhöhen ist also keine langfristige Lösung für das Problem. Die neuseeländische Wirtschaft wächst kräftig und braucht dringend Fachkräfte aus dem Ausland. Da werden früher oder später die Industrieverbände auf die Barrikaden gehen, denn viele der rückkehrenden Kiwis sind weniger gut qualifiziert (Lkw-Fahrer, Arbeiter) und in Australien arbeitslos geworden. Den bestehenden Mangel an qualifiziertem Personal kann man mit diesen Kiwis nicht decken.
Es herrrscht Konsens darüber dass Neuseeland weiterhin qualifizierte Immigranten benötigt. Das Problem ist am Ende: Wie kann man es allen Recht machen? Das ist die große Herausforderung für den Gesetzgeber. Das alles fair und für den Arbeitsmarkt sinnvoll zu regeln.

Wie schwierig ist es in Neuseeland eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (Residence Visa) zu bekommen?

Christine: Gut, im Moment ist die Punktegrenze aber nunmal bei 160 Punkten. Was für Auswirkungen hat das denn für Einwanderer und kann man denn jetzt noch so ohne weiteres ein Residence Visa bekommen?

Peter Beiner: Das lässt sich immer sehr schwer verallgemeinern, weil jeder Visa-Antrag und jeder Fall verschieden ist. Unsere Klienten sie meist gut qualifiziert und haben eigentlich keine großen Probleme durch die Änderung. Die meisten haben einen Hochschulabschluß oder eine Handwerksausbildung und relativ viel Berufserfahrung. Auf Grund der hohen Passmark im Punktesystem muss man nun aber alles tun die Punkte irgendwie zu erhöhen, denn den jahrelangen Luxus einer Passmark von gerade einmal 100 Punkten werden wir wohl nie wieder sehen.
Mehr Punkte kann man einerseits durch die gezielte Jobsuche ausserhalb Aucklands (30 Bonuspunkte – die aber an Bedingungen geknüpft sind) bzw die vorherige Anerkennung der Qualifikation erzielen. Vor Oktober 2016 konnten wir uns die Anerkennung der Qualifikation durch NZQA (New Zealand Qualifications Authority) in vielen Fällen sparen. Da haben die Punkte auch so ausgereicht um die Passmark inklusive Jobangebot zu erreichen. Heute führt an NZQA meist kein Weg mehr vorbei. Der bürokratische Aufwand ist dadurch natürlich wieder einmal gestiegen. Viele Antragsteller die nun unerwartet eine Anerkennung ihrer Qualifikation von NZQA benötigen sind jetzt ins Hintertreffen geraten da diese Behörde seit den Änderungen mit Anträgen aus aller Welt überhäuft wird. Die von NZQA versprochenen Bearbeitunsgzeiten (mit Fast Track 25 bzw 35 Arbeitstage) liegen mittlerweile bei mehreren Monaten und wir empfehlen in der Regel direkt die fast-Track Variante zu wählen, sonst kann es schnell mal 4-5 Monate dauern bis der Report vorliegt.

Neuseeland Resident Visa Punktesystem Neuseeland

Das neuseeländische Punktesystem: Worauf muss man bei der Berechnung der Punkte achten?

Christine: Aber beim Punktesystem steckt der Teufel ja bekanntlich im Detail. Jetzt wo es auf jeden Punkt ankommt schielen viele auf die Shortage Listen und glauben darüber Punkte abgreifen zu können. Worauf muss man da achten?

Peter Beiner: Ja, da kommt es in der Tat auf die Feinheiten an! Viele meiner Klienten schauen auf die Shortage Listen und denken sie bekommen automatisch Bonuspunkte weil ihr Beruf auf der Liste steht. Das allein ist nicht ausreichend! Für die Punktevergabe ist nur einzig und allein die Long-Term Skills Shortages List entscheident. Unabhängig von der Berufsangabe muss der Antragsteller ALLE in der Liste aufgeführten Kriterien erfüllen.
Ein Beispiel: Auf der Long Term Skills Shortage List stehen zB zig Berufe aus der Kategorie „ICT, Electronics and Telecommunications“. Viele meiner Klienten denken jetzt „Super, ich bin Programmierer und arbeite im Bereich IT, da sollte ich ja definitiv die Punkte bekommen.“ Aber so einfach ist das leider nicht! Man muss in Spalte 3 und 4 nachlesen welche Kriterien für das jeweilige Visa erfüllt werden müssen. Da wird in der Regel ein Bachelor of Information Science oder vergleichbares plus XX Jahre Berufserfahrungen gefordert. Mit einem Master in Informatik oder einer Ausbildung als Datenverarbeitungs-Kaufmann bzw Fachinformatiker bekommt man in diesem Fall keine Punkte. Es muss ein anerkanntes Studium sein und die Grundausbildung muss auf Bachelor Niveau sein. Notfalls muss dieser Abschluss durch NZQA geprüft werden und nur wenn der Report am Ende die Erfüllung der Kriterien der LTSSL explizit bestätigt sind diese Punkte anrechenbar. Viele erfahren diesen Umstand erst wenn der Visa-Antrag eingereicht ist – dann ist es meist zu spät.
Einer unserer Klienten der in Auckland lebt (auf Essential Skills Work Visa) muss sich jetzt deshalb einen neuen Job suchen: Er ist 42 Jahre alt (20 Punkte für sein Alter), 10 Jahre IT-Berufserfahrung (30 Punkte), eine 2-jährige Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann (0 Punkte) und arbeitet bereits als Programmierer in Auckland.
Damit schafft er aber die 160 Punkte für den Residence Antrag nicht. Wir haben ihm jetzt geraten sich einen neuen Job außerhalb von Auckland zu suchen um die 30 Bonuspunkte zu bekommen, die man erhält wenn man sich außerhalb von Auckland niederlässt. Nur so hat er mittelsfristig überhaupt eine Chance auf ein Residence Visa.

Christine: Kann man denn eingrenzen welche Antragsteller von der Änderung jetzt besonders betroffen sind?

Peter Beiner: Je älter man ist, desto weniger Punkte bekommt man für sein Alter. Das kann bis zu einem bestimmten Alter durch erzielte Punkte für Berufserfahrung kompensiert werden. Bei Berufserfahrungen erreicht man das Maximum (30 Punkte) aber bereits nach 10 Jahren. Sobald ich also 10 Jahre Berufserfahrungen gesammelt haben kann ich (bis auf Arbeitserfahrungen die in NZ auf Work Visa gesammelt werden) keine Punkte mehr hinzugewinnen. Ich verliere ab dann nur noch Punkte durch steigendes Alter. Es wird also mit zunehmendem Alter schwieriger. Man kann eigentlich sagen: Wenn du über 45 bist und nicht die Kriterien der Long Term Shortage List erfüllst bzw in einer Area of Future Growth arbeites dann wird es punktemäßig mit Job in Auckland schon sehr eng. ABER: Bewerber mit einer guten, anerkannten Qualifikation, am besten mit Erfüllung aller Kriterien der Shortage Liste, haben es leichter. Wir haben im Moment viele Anfragen aus Deutschland wo wir direkt sagen: „Entweder Sie orientieren sich direkt außerhalb Aucklands (wegen der Bonuspunkte) oder Sie können ihre Pläne begraben“. Die Punkte reichen sonst nicht um die Passmark erreichen zu können.

Braucht Neuseeland auch weiterhin Fachkräfte?

Christine: Die Punktegrenze kann also langfristig nicht so hoch bleiben weil sonst nicht genug Fachkräfte ins Land kommen. Wird die neuseeländische Regierung das Punktesystem ändern damit weiter genug Fachkräfte nach Neuseeland einwandern?

Peter Beiner: Das Punktesystem hat in Neuseeland jahrelang wunderbar seinen Zweck erfüllt, stößt aber mittlerweile an seine Grenzen. Neuseeland will und muss weiterhin Fachkräfte ins Land holen … Das aktuelle Punktesystem hat ausgedient und muss reformiert werden da es weder fair noch zielgerichtet ist. Die starre Punktegrenze führt dazu dass Personen die der Markt dringend benötigt keine Chance haben und auf der anderen Seite Leute ins Land kommen die das Land eigentlich nicht braucht. Leider bewegt sich die Politik hier kaum und ignoriert die Wünsche und Mahnungen der Industrieverbände … und auch die der Immigration Adviser.
Wenn man sich ansieht dass ein 45-jähriger IT-Spezialist in Auckland, der 200.000 NZ$ pro Jahr verdient und 20 Jahre Berufserfahrung als Programmierer gesammelt hat keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekommt nur weil er keine formale Qualifikation hat, aber auf der anderen Seite ein Berufsanfänger mit 3-jähriger Lehre und 4 Jahren Berufserfahrung mit einem Jobangebot in Tauranga bleiben darf. Man kann nun lange diskutieren welcher der “bessere” Immigrant ist. Fakt ist der eine hat hunderte von Jobs zur Auswahl, der andere quält sich um überhaupt ein Work Visa zu bekommen. Das ist nicht mehr zeitgemäß und man muss sich daran orientieren was der Markt verlangt.

Immer mehr Leute wollen nach Neuseeland auswandern!

Neben all diesen Problemen hat sich auch die Welt drumherum geändert. Die Welt wird immer mobiler! Neuseelands Einwanderer kommen heute nicht mehr nur aus den klassischen Ländern: England, Südafrika usw. Wir haben im letzten Jahr Klienten aus 36 Ländern betreut. Noch vor 5 oder 10 Jahren wäre das undenkbar gewesen! Das ist aber eine Entwicklung die wir seit Jahren beobachten. Der Vorsprung der “erste Welt Länder” nimmt bezüglich Qualfikationen und Englischkenntnissen immer weiter ab und so wird der weltweite Pool potentieller Bewerber für ein neuseeländisches Visum immer größer. Auswandern ist “in” und Neuseeland steht bei vielen ganz oben auf der Wunschliste. In der Konsequenz sind immer mehr Personen bereit sich dem (Punkte)System zu stellen… das aber eben nur ein jährliches Kontingent an Visa bereitstellt. Der Wettbewerb um diese Visa steigt unaufhaltsam und mittelfristig wird sich das System danach richten müssen wer explizt benötigt wird und nicht wer eine Passmark X erreicht. Ich bin davon überzeugt, dass die neuseeländische Regierung in nächster Zeit ein komplett neues und flexibleres Einwanderungssystem kreieren wird. Wie bei jeder Änderung wird es auch dann  wieder Gewinner und Verlierer geben – Das haben wir im Oktober 2016 wieder einmal schmerzlich erfahren müssen.

Christine: Vielen Dank für das Interview und die vielen Informationen! Ich glaube das hilft meinen Bloglesern schon enorm das Punktesystem in Neuseeland besser zu verstehen!

 

Peter Beiner - Punktesystem Neuseeland

Peter Beiner

Peter Beiner wanderte 1997 nach Neuseeland aus und ist dort seit 1998 als Immigration Advisor (Auswanderungsberater) mit seinem Unternehmen Instant Immigration Services tätig. Seit 2007 ist er in Neuseeland über die Immigration Advisers Authority bzw in Deutschland über das Bundesverwaltungsamt lizensiert. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und verbringt ca. 50 % des Jahres in Neuseeland und betreibt Büros in Auckland und Deutschland (Bodensee).
Mehr Informationen findet ihr auf seiner Website
http://immigration.de

Peter bittet von Spaßanfragen jeglicher Art abzusehen. Er erhält im Moment enorm viele Anfragen von Auswanderungswilligen und bittet um Verständinis dass er Nicht-Klienten nicht “mal eben schnell” Fragen am Telefon oder per Email beantworten kann ( z. B. was das korrekte Ausfüllen eines Antragsformulars angeht). Die rechtlichen Rahmenbedingungen und Lizenzauflagen erfordern eine detaillierte Analyse der Visaoptionen bevor eine spezifische Beratung erfolgen kann. Leider treten viele Interessenten zu spät an ihn heran und erwarten dann Wunder um den Antrag nach Problemen mit Immigration New Zealand noch hinzubiegen. Letzteres ist nach bereits erfolgter Antragstellung in der Regel nicht mehr möglich.

Dieses Interview wurde im Januar 2017 geführt. Alle Angaben und Beispiele bezüglich Punkten und Kriterien beziehen sich auf die zu dem Zeitpunkt aktuelle Gesetzeslage. Ich bitte zu berücksichtigen, dass die Einwanderungsgesetze Neuseelands ständig überarbeitet werden und sich zwischenzeitlich geändert haben können. Alle Details über Visa für Neuseeland kann man auf der Website von Immigration New Zealand nachlesen.