Was für ein seltsamer Satz. Ein Hauskauf war für uns in Deutschland etwa so unerreichbar wie ein Ferrari. Wir hatten einfach nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet. In Neuseeland, bzw in Auckland ist ein Haus zwar auch längst nicht für jeden erschwinglich, aber zumindest wurden wir bei der Bank nicht ausgelacht.
Die etwas mürrische Dame von der ANZ Bank hat uns schon von oben bis unten abgeklopft und unser Haushaltseinkommen gegen die Ausgaben aufgerechnet. Schließlich hat sie uns das “Approval” für einen Homeloan erteilt – auf gut deutsch: Die Bank würde uns Geld für ein Haus geben. Juhu!
Kleiner Haken an der Sache: Seit 1. Oktober braucht man hier in Neuseeland 20% Deposit (Anzahlung) wenn man ein Haus kaufen und finanzieren will. Leider sind auch die Zinsen in Neuseeland etwas höher als in Deutschland. Man könnte sich bestimmt auch bei einer deutschen Bank Geld leihen, aber dann bräuchte man eine “Sicherheit” (ein Haus etc) in Deutschland. Außerdem kann das mit dem unberechenbaren Wechselkurs auch schnell mal ins Auge gehen.

Da die Preise für Häuser in Auckland so astronomisch sind, werden wir kein Haus in Auckland kaufen. Man muß ja auch erstmal nicht selbst drin wohnen… fürs erste wollen wir es dann vermieten. So kann es sich dann mehr oder weniger selbst abzahlen bis wir uns überlegt haben ob wir nun in Auckland bleiben oder nicht.
Mit unserem Approval von der ANZ Bank können wir jetzt prinzipiell Gebote auf Häuser abgeben. Falls wir tatsächlich was kaufen, können wir aber noch mit anderen Banken verhandeln und uns dann das beste Angebot aussuchen.
Fühlt sich irgendwie gut an: Wir könnten also jetzt losrennen und ein Haus kaufen. Die Realität sieht so aus, daß wir noch ein paar Monate weiter sparen wollen – weil je höher der Anzahlung, desto toller das Haus. zB so eine Kiwi-Villa

Haus kaufen in Neuseeland