Die Neuseeländer sind ein ausgesprochen kreatives Völkchen und machen oft “ihr eigenes Ding”. Da der internationale Mainstream meist einfach zu weit entfernt ist, suchen sich neuseeländische Künstler ihre Inspiration in der neuseeländischen Kultur, die ein Melting Pot aus europäischen, asiatischen, amerikanischen Einflüssen und der Maori Kultur ist.
Die vielen Einwanderer haben schon seit jeher die neuseeländische Gesellschaft geprägt und tun es immernoch. Die neuseeländische Küche, die vielschichtige neuseelndische Musikszene und auch Kiwi-Künstler spiegeln dieses wilde Kultur-Misch-Masch wieder.

Und wenn man sich die neuseeländische Sängerin Lorde anschaut, die sich kategorisch allen Pop-Klischees wiedersetzt erkennt man auch einen gewissen Starrsinn und das Eigenbrödlertum, daß die kreativen Kiwis auszeichnet. Schriftstellerin Eleanor Catton hat dieses Jahr mit ihrem sperrigen 848-Seiten Roman den Man Booker Prize gewonnen. Dafür daß es nur so wenige Kiwis gibt mischen sie doch immer wieder ganz oben mit.
Wer sich für Grafik und Malerei interessiert sollte unbedingt mal einen Blick auf die Websites der neuseeländischen Künstler Lester Hall, Shane Hansen, Emma Frost, und Flox werfen.