Es ist ja schon eine ganze Weile her seit ich über unsere Renovierungspläne für die beiden Schlafzimmer geschrieben habe (Artikel hier). Da wir viel um die Ohren haben ging die Renovierung erstmal nur sehr schleppend voran.  Die Grundidee war ja die großen einfachverglasten Fenster in den beiden Schlafzimmern auszutauschen und durch doppelverglaste Kolonialstil-Türen die zu unserem Haus passen zu ersetzen.

Unser Haus in Neuseeland vorher

Vorher

Monate später sind die Türen jetzt endlich eingebaut, aber das Schlafzimmer ist noch lange nicht fertig. Der Einbau der Türen war aber denkbar einfach weil wir ja ein Holzhaus haben: Einfach die Säge auspacken, das Loch in der Wand größer sägen, Tür einsetzen und fertig. Einen “Consent” (Baugenehmigung) braucht man für solche baulichen Veränderungen nur, wenn man das Loch in der Wand vergrößern möchte. Wir haben unserers ja sogar etwas verkleinert, also ging alles ohne Bürokratie über die Bühne. Allerdings war die vorhandene Konstruktion etwas abenteuerlich und wurde verstärkt und nachgebessert.

Dann hat Markus den Teppich rausgerissen um den wunderschönen alten Hozboden freizulegen und ihn schonmal angeschliffen. Auch das Loch an der Stelle wo früher der Kamin war haben wir mit Brettern verschlossen. Momentan werden gerade die Stromkabel für die neuen Steckdosen und Lichtschalter verlegt. Wenn unser Haus später mal komplett renoviert ist werden alle alten zweiphasigen Stromkabel durch neue ersetzt sein. Wenn das Haus komplett “rewired” ist wird die Hausversicherung dann etwas günstiger.

Renovierung - Das Loch in der Wand wird größer gesägt

Das Loch in der Wand wird größer gesägt


Renovierung - Das Fenster ist ausgebaut Renovierung - Das Fenster ist ausgebaut

Das Verlegen von Kabeln ist bei einem Holzhaus denkbar einfach weil die Wände ja hohl sind. Leider ist es bei unserem alten Haus etwas mühsamer als in modernen Häusern weil unser Cottage von innen dicke Holzbretter an der Wand hat. Diese Bretter heißen “Sarking” und sind in allen alten Villas und Cottages zu finden. Mehr Infos dazu findet man hier. Diese Bretter machen das Haus aber auch unheimlich stabil und isolieren auch Schall und Wärme. Auch deshalb haben wir uns entschieden die Wände nicht nachträglich zu isolieren. Isolierung wird in Neuseeland in vielen windigen Häusern nachgerüstet, aber unser Haus ist auch so schon relativ warm, deshalb sparen wir uns die Mühe. Am meisten Wärme verliert man durch die Fenster und die Decke und da haben wir ja jetzt Abhilfe geschaffen.

Das Projekt Schlafzimmer kommt also langsam aber sicher voran. Ich freue mich vor allem auf den riesigen Einbauschrank… aber das wird wohl noch etwas dauern.






 

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