[2. Jul 2011] Heute hab ich das erste Mal wieder eine ruhige Minute um was zu schreiben. Wir haben mittlerweile unsere Wohnung geleert, renoviert und abgegeben und alles in die Garage geräumt. Das hört sich jetzt so easy an, war aber mehr als 1 Woche Knochenarbeit. Die Packliste zu schreiben und über jede Kiste und jedes Teil Buch zu führen hat die ganze Aktion nicht einfacher gemacht. Dabei mussten wir genau aufpassen, was wir wo einpacken, denn jede geschnitzte Holzfigur und jeder dreckige Fussballschuh kann im Zweifelsfall richtig Ärger machen wenn die MAF Biosecurity Behörde den Container bei der Einfuhr kontrolliert.
Alle Kisten die zwiespältige Dinge enthalten müssen ganz vorne im Container stehen, damit man sie gleich findet wenn der Beamte sie sehen will. Im Merkblatt  Moving to New Zealand – What you need to know kann man genau nachlesen worauf man achten muss. Nicht ohne Grund wird die Neuseeländische MAF Behörde von manchen Leuten mit der STASI verglichen…
Die letzte Woche hab ich wirklich keine Nacht mehr als 4 Stunden geschlafen – einfach weil es so viel zu tun gab. Seit vorgestern wohnen wir jetzt im Gästezimmer bei Markus´ Bruder im Büro und sind heilfroh, dass der Auszug geschafft ist.

Unsere paar Kisten die wir jetzt im Juli bei jemand anderem im Container mitschicken, haben wir schon bei der Spredition abgegeben, der Nachsendeantrag für die Post ist beantragt, die Abmeldung beim Amt abgeholt und die deutsche Krankenkasse ist gekündigt.

Seit gestern sind wir mehr oder weniger damit beschäftigt uns mit allen Freunden und Verwandten nochmal zu treffen und uns zu verabschieden.
Jetzt muss nur noch das Auto verkauft werden und in der Garage nochmal Ordnung gemacht werden und dann packen wir morgen endgültig die Koffer.