6. Januar 2012 Nach intensiver Recherche und ausgedehntem Suburb-Sightseeing haben wir in den letzen Tagen einige Häuser, die zu vermieten sind angeschaut. Entweder sind die Häuser wahre Bruchbuden, haben 3 Schlafzimmer und trotzdem nur 60qm, sind in einer unmöglichen Nachbarschaft oder einfach viel zu teuer.
Wir wußten schon, dass wir mit unserem Budget von 350 bis 400 NZ$ pro Woche keine Stadtvilla erwarten können, aber einen gewissen Lebensstandard will man ja schließlich haben.
Durch Zufall kamen wir bei der Besichtigung eines unmöglichen Hauses in einer unmöglichen Nachbarschaft mit einen Real Estate Agentin ins Gespräch. Sie fand uns ganz nett und nachdem Deutsche anscheinend in ihren Augen gute Mieter sind (besser jedenfalls als Inder, die stinkende Dinge in ihrer Wohnung kochen oder Maoris, die die Miete nicht zahlen – ohne hier pauschal irgendwie Minderheiten diskriminieren zu wollen…).

Jedenfalls fand sie uns so nett, dass sie uns von einem Miet-Haus erzählt hat, dass offiziell noch gar nicht auf dem Markt war, weil die Mieter gerade erst gekündigt hatten. Wir sollten uns das doch mal anschauen.
Wir mussten also nicht, wie sonst immer, mit 12 anderen Interessenten das Mietobjekt angucken, sondern durften ganz alleine Besichtigen. Und es war ein Sahneschnittchen… Wir wußten gleich: Da wollen wir wohnen!

Die Real Estate Agentin wollte dann von der Telefonnummer des Arbeitgebers, über Gehalt und Rauchgewohnheiten so ziemlich alles wissen was man so fragen kann. Aber wir haben sie wohl überzeugt, denn heute Mittag haben wir den Mietvertrag unterschrieben und Anfang Februar ziehen wir ein *freu!!
Dann müssen wir jetzt wohl mal den Container bestellen…