Ihr habts gar nicht gemerkt, aber Markus und ich waren 12 Tage im Urlaub. Wir sind immernoch dabei die Liste der “letzten Ecken” von Neuseeland wo wir bisher noch nie waren abzuarbeiten. Diesmal stand das Eastcape, die Region Gisborne, auf dem Programm – ein Geheimtipp unter den Kennern.

Die meisten Turbo-Rundreise-Touristen lassen das Eastcape auf dem Weg nach Napier links liegen, weil es “zu weit ab vom Schuß” ist und es dort keine weltberühmten Attraktionen gibt. Aber gerade diese Tasache macht die Region Gisborne zu einer der schönsten und touristisch unverbrauchtesten Urlaubsregionen auf der Nordinsel.
Die Uhren dort ticken wesentlich langsamer, es ist eine der preiswerteren Ecken Neuseelands und man wird nicht – wie andernorts – von chinesischen Reisegruppen überrollt. Die Landschaft ist total wild und beeindruckend mit vielen Surf-und Badstränden, verstreuten kleinen Siedlungen und Örtchen und ganz viel Ruhe. Die Kiwis machen dort Urlaub weil es “Neuseeland wie früher” ist und man dort super Jagen, Fischen und Surfen kann.

Von Auckland aus sind wir auf der Rund-Tour mit unserem Campervan knapp über 2000 km gefahren, haben ca 400 NZD für Benzin und ca 400 NZD für Campingplatzgebühren ausgegeben. Auf dem Heimweg sind wir von Gisborne nach Auckland durchgefahren, was knapp 7 Std gedauert hat. Ich hab natürlich noch viel mehr Fotos gemacht, aber die muß ich jetzt erstmal sichten…