Neuseeland ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik... Das ist der erste Satz aus dem Wikipedia Entrag über Neuseeland und der sagt eigentlich schon alles. Es gibt einen Spruch über Neuseeland der die Sache auch ganz treffend auf den Punkt bringt:

Die Abgeschiedenheit war früher sicher ein Nachteil, aber heutzutage würde ich sie eher als einen Vorteil sehen: Kein Terrorist interessiert sich für das unwichtige Neuseeland, es gibt keine historischen Grenzen wegen denen man mit irgendwem Krieg führen müßte, keine Volksgruppen die sich abspalten wollen.
Alle Kriege dieser Welt sind weit weg und die neuseeländischen Fernsehnachrichten berichten von Polit-Skandälchen, Mordfällen und Autounfällen, die es in Deutschland noch nichtmal ins Lokal-Radio schaffen würden. Eigentlich passiert hier nämlich rein gar nichts weltbewegendes.

Die Hälfte aller Afrikaner ist unter 15 jahre alt und die Bevölkerung Afrikas wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln (siehe Forschungsbericht des BafM).
Gut 300.000 Menschen haben im vergangenen Jahr offiziell in der EU Asyl gesucht. Wie viele Flüchtlinge einfach unbemerkt irgendwo in Europa untergetaucht sind bleibt offen. Bei dem Gedanken daran, daß sich das Wohlstandsgefälle zwischen Europa und Afrika durch Klimakatastrophen und Überbevölkerung in Zukunft noch drastisch verschärfen könnte bin ich tatsächlich froh auf einer einsamen Insel zu leben.

Die Sicherung der Festung Europa ist kostspieleg: Egal ob wir von Entwicklungshilfe oder dem neuen Grenzüberwachungssystem (Eurosur) reden. Es mag markaber klingen, aber es ist niemals je ein Boot mit Flüchtlingen bis nach Neuseeland gekommen.
Die Spannungen in der Ukraine mit Rußland, Armutseinwanderung aus Osteuropa das alles ist hier gaaanz weit weg. Neuseeland engagiert sich in der Entwichlungshilfe und nimmt auch jedes Jahr ein paar hundert Flüchtlinge auf, aber Im Grunde leben wir hier auf der Insel der Glückseligen.