Ungefähr 25% der in Neuseeland arbeitenden Menschen wurde nicht in Neuseeland geboren. Die neuseeländische Regierung hat sie genau im Blick um die Einwanderung so zu steuern, daß Neuseeland davon profitiert. Eine im Dezember 2012 durchgeführte Studie bringt ein paar aufschlußreiche Zahle zu Tage. Dabei wurde zwischen “Long Term Migrants” (Leuten die schon länger als 5 Jahre in Neuseeland leben – 583.400 Menschen) und Recent Migrants (vor weniger als 5 Jahren zugewandert – 128.600 Menschen) unterschieden.
Da die neuseeländisch Einwanderungspolitk Bewerber mit einer “guten Ausbildung” bevorzugt ist in der Statistik nicht zu übersehen, daß die Einwanderer im Durchschnitt besser gebildet sind als die Neuseeländer. Der Anteil an Arbeitnehmern mit Universitätsabschluß ist unter den Einwanderern fast doppelt so hoch wie der der in Neuseeland gebornenen Bevölkerung. Die Neuseeländer sind aber nicht ungebildet: Sie haben aber eher Berufsausbildungen.

Des Weiteren ist auffällig, daß Neuseeland, noch stärker als früher, jüngere Einwanderer bevorzugen. In der unteren Grafik sieht man sehr schön, daß der Anteil der 25 -34 Jährigen unter den Recent Migrants sehr viel höher ist, als unter den Long Term Migrants. Ich lese daraus, daß es tendenziell für über 35-Jährige schwieriger wird nach Neuseeland einzuwandern: Neuseeland hat wie alle westlichen Länder ein Demographie-Problem, kann hier aber durch gezielte Zuwanderung wunderbar gegensteuern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem so kleinen Land macht sich das auch bemerkbar. Neuseeland ist mitlerweile in der Position sich die Einwanderer aussuchen zu können und holt sich junge, sehr gut gebildete Leute ins Land. Diese intergrieren sich gut und helfen die Renten für die Baby-Boomers zu bezahlen. Bei der Umfrage waren übrigens 85% aller Einwanderer mit Ihrem Job “sehr zufrieden” oder “zufrieden”.