Passend zu meinem letzten Blogeintrag geht gerade eine Story über einen dicken Koch durch die Medien, dem die neuseeländische Immigrationsbehörde nun ein neues Visum verweigert hat. Für den Antrag auf ein Visa muss jeder Einwanderer einen Medical Check einreichen. Wer eine Krankheit hat die absehbar hohe Kosten für das neuseeländische Gesundheitssystem verursachen wird bekommt kein Visa.

Albert Buitenhuis arbeitete bereits seit 6 Jahren als Koch in Christchurch. Dick war er wohl schon immer, aber sonderbarerweise hat die Immigration ihm alle paar Jahre ohne zu meckern ein neues Work Visa ausgestellt (das ist der eigentliche Skandal daran). Was die meisten Medien aber verschweigen ist, dass er diesmal kein neues (temporäres) Work Visa, sondern die permanente Aufenthaltsgenehmigung (Permanent Residency Visa) beantragen wollte. Bisher hatte er also immer nur kurzfristige Visas und unter diesem Gesichtspunkt hat die Immigration das hohe Gewicht durchgehen lassen.

Jetzt beantragt er ja Permanent Residency, also das lebenslange Recht in Neuseeland zu leben und zu arbeiten. Das ist ja wohl auch ein Unterschied. Da zögert die Immigration nun, weil sie fürchtet, dass sein hohes Gewicht in der Zukunft sicher zu Folgekosten führt. Und die NZ Immigration kennt da nix. Der Koch wird jetzt wohl ausgewiesen.

Links zu Artikeln über den armen Mann:

Artikel bei Stuff
Artikel bei ORF (deutsch)
Artikel bei BBC