Anders als z.B. Deutschland hat Neuseeland sich eine Zuwanderungspolitik mit klaren Regeln geschaffen mit der das kleine Land genau steuern kann, wer, wann, wielange hier leben und arbeiten darf. Neuseeland ist ein kleines Land und möchte wachsen. Mehr Einwohner bedeutet mehr Arbeitnehmer und damit mehr Steuereinnahmen die für Infrastruktur und Entwicklung ausgegeben werden können.
Skyline von Auckland von Devonport aus gesehen Ich arbeite in einem der schnellst-wachsenden Unternehmen Neuseelands (laut Deloitte Fast 50) und wir suchen mittlerweile tatsächlich sogar gezielt Fachkräfte im Ausland. Vor allem Programmierer und IT Leute stehen auf der Wunschliste. Unsere Personalfrau scheut sich nicht zB Amerikaner oder Briten mit der passenden Qualifikation über Linkedin direkt anzuschreiben und abzuwerben. Dementsprechend kommen unsere Angestellten aus allen möglichen Ecken der Welt. Bei uns in der Firma hängt eine Weltkarte und jeder bekommt bei der Einstellung eine Stecknadel mit seinem Namen in die Hand gedrückt. Die soll dann im Herkunftsland auf die Karte gespickt werden. Indische Java-Developer, kolumbianische Business-Analysten, Irische Projektmanager. So geht Multi-Kulti.
Leider sind die (Handy)-Fotos von der Karte nicht so besonders geworden, aber ich wollte sie Euch nicht vorenthalten.